Gedanken des HP-Autors


Mit Jahrgang 36 zähle ich  zwar nicht mehr zu den jüngsten, aber ich habe mich im Laufe der Jahre schon in vielen Dingen versucht. So war mein „letzter Versuch“ die Erstellung dieser Homepage. Ich wollte es noch mal wissen, ob es dieses mal bei einem Versuch bleibt, oder ob ich das noch schaffe würde. 

Auf der Hauptseite habe ich es schon erwähnt, den Sinn und Zweck einer eigenen Homepage sehe ich in dem Kontakt zu Gleichgesinnten, die sich von den aufgeführten Themen angesprochen fühlen. 

Manchem wird die gewählte Domaine „von-freund-zu-freund“ etwas zu hoch gegriffen erscheinen. Sicherlich ist nicht jeder, oder wird nicht jeder mit dem man sich austauscht gleich zu einem Freund. Der Schillergedanke „eines Freundes Freund zu seyn“ ist auch hier nicht gemeint. Gleichwohl sollte man dem anderen zu erkennen geben, daß man seinen Gedanken, seinem Wissen und Können freundlich entgegensieht.

Früher sagte man zuhause Bescheid, „ich gehe zu meinem Freund." Man hatte einen Schulfreund, später wurden daraus die Kameraden, die Kollegen, die Partner.

Ein Freude war damals jemand, der etwas anderes konnte, etwas anderes hatte, vielleicht auf dem Speicher ein altes Grammophon, ein Radio, ein Spielzeugauto zum Aufziehen, ein paar Schlittschuhe von seinen älteren Geschwistern, alles Dinge, an denen man einfach teilhaben konnte. 

Erst bei den Gedanken zu meiner Homepage mit den ausgewählten Themen ist mir so richtig klargeworden, wie stark Erlebnisse in der Jugend meine späteren Interessen und Hobbies haben entstehen lassen.

Wie oft sind wir z.B. mit dem selbstgebauten Kristalldetektor und den klobigen Kopfhörern im „Wellensalat“ eingeschlafen. Der eingefangene „Funkvirus“ war nicht mehr zu kurieren. 

Oder die großen Jungen bauten damals aus Seidenpapier und feinem Sperrholz Segler, die für uns gesehen, weite Strecken flogen, aber manchmal von dem warmen Aufwind erfaßt, davongetragen wurden, und wir waren dabei! Muß ich da noch mehr erklären? 

Ich ging noch zur Schule, als ich den ersten selbstgedrehten Film sah. Mein Schulfreund hatte von seinem gefallenen Onkel, der bei den Fliegern war, eine Filmkamera geerbt.- Wir waren schon im heiratsfähigen Alter, als wir unsere erste gemeinsame Dokumentation über einen Ort in schwarz-weiß drehten, den es heute nicht mehr gibt, er mußte einer Talsperre weichen.

Bis zur Währungsreform waren die Ruinen in unserer Stadt reich an Dingen, die man auseinanderschrauben oder sonstwie zerkleinern konnte, unser Revier. Wecker und andere Uhren wurden sorgfältig bis ins kleinste zerlegt, und die Einzelteile wie ein Schatz in Zigarrenkisten gesammelt. 

Gar manch einer wird jetzt schmunzeln, wenn er an seine Zeit zurückdenkt, wir waren da nicht alleine und auch nichts besonderes, es war eben unsere Zeit, in die wir gelebt haben, nur eben anders.

Nun aber zurück in die Gegenwart. Mein Standort liegt im schönen Siegerland, ca. 5 km von Siegen entfernt, umgeben vom nicht minder schönen Sauerland und Westerwald!

Diese drei Lanschaftsnamen stehen als Synonym für waldreiche Landschaften, Erholung, Aktivurlaub und Fremdenverkehr. Da liegt es für mich nahe, dem Hobbyisten eine kleine Hilfe an die Hand zu geben, was er hier an Möglichkeiten erwarten kann, wo er seinen Weiher, Modellflugplatz oder einen Filmclub findet, ohne lange suchen zu müssen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn man zu lange suchen muß, geht man schnell den Weg des geringsten Widerstandes und verpaßt dadurch ggf. eine seltene Gelegenheit nach dem Motto „hätte ich das gewußt“!

 

 

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